Aktbild – Frau

In einer abgelegenen Bucht, umgeben von den sanften Klängen des Meeres und dem beruhigenden Rauschen der Wellen, thront ein Ölgemälde, das die atemberaubende Szenerie einer auf einem blauen Felsen liegenden blonden Frau einfängt. Der Künstler hat die Landschaft in eine traumhafte Symphonie aus Blau getaucht, und die Szene wirkt wie eine lyrische Hommage an die Verbindung von Natur und weiblicher Schönheit.

Die Frau liegt in einer anmutigen Pose auf dem glatten, blauen Felsen, als ob sie mit der Oberfläche des Meeres verschmolzen wäre. Ihr blondes Haar schimmert im Sonnenlicht wie flüssiges Gold, und der sanfte Wind spielt mit den Strähnen, die sich um sie wie eine Aura ausbreiten. Die harmonische Verschmelzung von Hauttönen und dem schimmernden Blau des Felsens erzeugt eine zauberhafte Atmosphäre, die die Schönheit der Natur und die Anmut der weiblichen Form zelebriert.

Der Künstler hat meisterhaft mit Licht und Schatten gearbeitet, um die Rundungen des Körpers zu betonen und gleichzeitig eine mystische Tiefe zu schaffen. Die Farbpalette reicht von tiefem Marineblau bis zu den schimmernden Tönen des Himmels, wodurch ein lebendiges Bild von Ruhe und Kontemplation entsteht.

Die Konturen der felsigen Umgebung sind kunstvoll gestaltet, wobei der Blau-Ton den Eindruck vermittelt, dass die Frau Teil dieses Naturpanoramas ist. Das Zusammenspiel von Licht und Farbe erzeugt eine surreale, fast magische Stimmung, in der die Frau auf dem Felsen liegt, als ob sie von den Wellen des Meeres in einen traumhaften Zustand getragen würde.

Insgesamt erweckt dieses Ölgemälde nicht nur die sinnliche Eleganz der weiblichen Form, sondern auch die erhabene Schönheit der Natur. Es ist eine Ode an die ruhige Verbindung zwischen der Frau und dem blauen Felsen, die den Betrachter dazu einlädt, in die tiefen Gewässer der eigenen Gedanken und Träume einzutauchen.

Einfach so ein mal ein Versuch eines Aktbildes, Öl auf Leinwand, 2022.

200jähriges Bauernhaus im Suhrental

Das über 200jährige ehemalige Bauernhaus liegt im vorwiegend bäuerlichen Oberdorf von Kirchleerau im Suhrental. Die Autobahnausfahrt Aarau-West ist in 7 Min., Bern oder Basel in 45 Min., Zürich in 35 Min., Luzern in 25 Min. und der Sempachersee in 15 Min. erreichbar. Das Haus wurde mit alten Materialien liebevoll renoviert. Die ruhige Lage mit grossem Garten und heimeligen Räumen lädt zum Verweilen und Erholen ein.

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Pilatus

Der Pilatus ist ein Bergmassiv in der Schweiz südlich von Luzern. Er liegt im Grenzbereich der Kantone Luzern im Westen und Nidwalden und Obwalden im Bereich der höchsten Erhebungen, deren höchster Punkt das Tomlishorn mit einer Höhe von 2128 m ü. M. ist. Auf dem aussichtsreichen Hausberg von Luzern befinden sich die Bergstation Pilatus Kulm der Pilatusbahn mit Aussichtsterrasse, eine Panoramagalerie und zwei Berghotels.

Die Bilder entstanden nach Fotor meiner Zugfahrten zwischen Aarau und Rotkreuz im 2019. Vor allem von Oberrüti aus ergaben sich immer wieder Stimmungsvolle Bilder am frühen Morgen.

Die Wartenden, die nicht Warten

Am Bahnhof Aarau, einem lebhaften Drehpunkt für Reisende und Pendler, offenbart sich eine faszinierende Szenerie jener Menschen, die sich nicht im eiligen Warten auf den nächsten Zug verlieren, sondern stattdessen die Zeit mit vielfältigen Beschäftigungen zu überbrücken suchen.

Entlang der Bahnsteige und in den Wartebereichen sitzen Menschen, die scheinbar dem konventionellen Takt des Zugverkehrs entkommen sind. Einige vertiefen sich in mitgenommene Bücher, blättern in Magazinen oder tauchen in die Welt digitaler Unterhaltung ein. Der Bahnhof wird so zu einem Schmelztiegel individueller Geschichten und Interessen, die in den stillen Momenten zwischen den ankommenden und abfahrenden Zügen aufblühen.

Ein paar Schritte entfernt von den Gleisen kann man Gruppen von Freunden entdecken, die sich in lebhafte Gespräche vertiefen. Ihre Lachen und das Aufblitzen von Handys erzählen von Gemeinschaft und der Fähigkeit, selbst an einem so geschäftigen Ort wie einem Bahnhof Momente der Verbindung zu schaffen. Ein Kartenspiel wird ausgepackt, und die Wartenden werden zu Akteuren in ihren eigenen kleinen Dramen.

Diejenigen, die sich für einen Moment der Ruhe sehnen, finden oft einen Platz auf den Bänken, von denen aus sie das geschäftige Treiben beobachten können. Ein älterer Herr liest die Zeitung und schmunzelt über eine Karikatur, während eine junge Frau in ihren Notizen vertieft ist, vielleicht inspiriert von den sich ständig verändernden Gesichtern, die an ihr vorüberziehen.

Die gastronomischen Einrichtungen am Bahnhof sind nicht nur Haltestellen für den Gaumen, sondern auch Orte der Begegnung. Menschen nippen an ihren Kaffees, während sie in Büchern schmökern oder die vorbeiziehende Welt durch das Fenster betrachten. Der Bahnhof wird so zu einem improvisierten Kulturzentrum, in dem das Rattern der Züge von den Geschichten und Gesprächen der Wartenden begleitet wird.

In diesen Momenten des scheinbaren Stillstands offenbart sich eine eigene Dynamik. Die Menschen am Bahnhof Aarau sind nicht bloß Wartende; sie sind Schöpfer von Miniaturen des Lebens, die sich zwischen den Gleisen und den Wänden des Bahnhofs entfalten. Hier, inmitten der vorüberziehenden Zeitpläne, finden sie ihre eigene, kleine Welt, in der das Warten auf den nächsten Zug zu einem kreativen Akt des Zeitvertreibs wird.

Basis der Bilder waren Fotos von Jiri Vurma (https://www.fotovurma.ch/)

Wintergedicht in den Bergen

In den Alpen ruht der Winter still, Ein weißes Kleid, ein Zauberquill. Die Berge ragen stolz empor, Gekrönt von Eiskristall und Flor.

Schneebedeckt die Gipfel glänzen, Eisig klare Bäche tanzen. In Tälern hält der Frost Einkehr, Ein märchenhaftes, kaltes Wehr.

Die Tannen tragen schwer ihr Kleid, Im Glanz der Sonne, weit und breit. Ein Hauch von Kälte, rein und klar, Liegt über jedem Tal und Aar.

Der Himmel strahlt in Blau und Weiß, Ein Schauspiel, das die Sinne reißt. Die Luft so frisch, der Atem Rauch, Die Winterstille, süßer Hauch.

Die Skifahrer gleiten flink dahin, Im Pulverschnee, im Sonnenschein. Ein Rauschen, Knirschen unter den Ski, Ein Lachen, froh und hell dabei.

In Hütten lodert warm das Feuer, Ein Rückzugsort, ein Stillesheuer. Gemütlichkeit im Kerzenschein, Ein Wintertraum, ein Glanzverein.

Die Sterne über den Gipfeln prangen, In klaren Nächten, leis‘ sie sangen. Der Mond, ein silberner Begleiter, Verleiht der Nacht ein sanftes Weiter.

So ruht der Winter in den Alpen, Ein Bild, das ewig mag er galten. Ein Fest, ein Traum in Eis und Schnee, Die Bergwelt tanzt im Wintermärchen zärtlich und gediegen.

Die „Schweini“ im Winter

Die Aquarelle des winterlichen Hügels Häbiger und seines Westhangs Schweini beeindrucken durch ihre Darstellung der verschneiten Landschaft. Mit sanften Pinselstrichen und kühlen Farben wurde eine eindrucksvolle Winteridylle geschaffen.

Die weiße Pracht des Schnees bedeckt die sanften Hügel und verleiht der Landschaft eine ruhige Atmosphäre. Die Bäume, mit einer zarten Schneedecke geschmückt, stehen wie stille Wächter in der winterlichen Szenerie. Der Himmel, in eisigen Blautönen gehalten, setzt einen kontrastreichen Hintergrund für die klaren Konturen des Hügels.

Der Wald strahlt eine besondere Ruhe aus, während der Schnee unter dem Pinselstrich des Künstlers fast zu schmelzen scheint.

Die Farbpalette der Aquarelle besteht vorwiegend Blau- und Grautönen, die die winterliche Kälte betonen. Ein Hauch von warmen Braun- und Grüntönen in den Baumstrukturen verleiht den Bildern Lebendigkeit und Tiefe. Die Aquarelle zeugen von einer harmonischen Verbindung zwischen der präzisen Darstellung der Natur und der künstlerischen Interpretation der winterlichen Stimmung.

Insgesamt schaffen die Aquarelle des winterlichen Hügels Häbiger und des Westhangs Schweini eine atmosphärische Reise in die frostige Schönheit der Natur. Die Kunstwerke übermitteln nicht nur die äußere Erscheinung, sondern auch die Emotionen und die Stille, die mit dem winterlichen Schneefall einhergehen.

Die Bilder geben die tägliche Sicht aus dem Atelier wieder und sind trotzdem nicht alltäglich.

Altes Haus an der Zilstrasse 1

Vom Verschwinden Kleinbauerlicher Idylle und den Schatten des Verdichteten Bauens

In den einstigen Weiten des ländlichen Raums thronte das Ensemble „Zilstrasse 1“, ein Kleinbauernhaus, als charakteristisches Beispiel einer längst vergangenen Ära. Das Anwesen, bestehend aus einem Wohngebäude und verschiedenen Ökonomiegebäuden, erzählte Geschichten von harter Arbeit, familiärer Bindung und einer Lebensweise, die im Einklang mit der Natur stand. Heute jedoch, nach Jahren der Vernachlässigung, ist „Zilstrasse 1“ nur noch ein Schatten seiner einstigen Pracht, ersetzt durch zwei moderne Einfamilienhäuser.

Das Verschwinden von Kleinbauernhäusern wie „Zilstrasse 1“ markiert einen bedauerlichen Verlust kultureller und historischer Identität. Diese Anwesen waren nicht nur Gebäude, sondern Zeugen einer Lebensweise, die von Bodenständigkeit und traditionellem Handwerk geprägt war. Mit dem unaufhaltsamen Vormarsch verdichteter Bebauung und moderner Stadtplanung verschwinden solche Kleinode zusehends, sodass ganze Generationen den Bezug zu den Wurzeln ihrer ländlichen Vergangenheit verlieren.

Die Verdichtung des Bauens, während sie notwendig ist, um den Bedürfnissen einer wachsenden Bevölkerung gerecht zu werden, birgt ihre eigenen Herausforderungen und Nachteile. Die traditionelle Weite und Freiheit, die ein Kleinbauernhaus umgab, weichen zunehmend verdichteten Siedlungen und urbanen Strukturen. Dadurch geht nicht nur ein Stück Natur verloren, sondern auch die Lebensqualität kann durch höhere Lärmbelastung, begrenzte Grünflächen und einen Anstieg des Verkehrsaufkommens beeinträchtigt werden.

Mit dem Bevölkerungswachstum einhergehend, wird der Druck auf den Raum immer größer. Städte und Dörfer müssen expandieren, um Platz für die steigende Zahl an Bewohnern zu schaffen. Doch dieser Fortschritt kommt nicht ohne Preis. Traditionelle Bauernhäuser weichen modernen, oft anonymen Strukturen. Die sozialen Strukturen der Gemeinschaft können leiden, wenn die enge Verbundenheit zu Land und Natur durch unpersönlichere Wohnformen ersetzt wird.

Das „Zilstrasse 1“-Ensemble mag nur ein Einzelfall sein, doch es repräsentiert einen größeren Trend – den Verlust der Vergangenheit im Angesicht einer rasch fortschreitenden Zukunft. Es liegt an uns, die Balance zwischen dem notwendigen Fortschritt und dem Erhalt unserer kulturellen Wurzeln zu finden, damit kommende Generationen nicht nur in den engen Mauern ihrer Häuser, sondern auch in der Geschichte ihres Landes eine Heimat finden können.

Das Ensemble „Zilstrasse 1“ war ein typisches Beispiel eines Kleinbauerenhauses. Wohngebäude, und angebaut diverse Ökonomiegebäude. Lange verwahrlost und schlussendlich heute ersetzt durch 2 Einfamilienhäuser.

Einsame Ruderboote am Strand

An einem einsamen, flachen Strand liegen die Ruderboote wie stumme Zeugen vergangener Geschichten. Die sanften Wellen des Meeres umspielen ihre Kiele, während der weiche Sand unter der Sonne glitzert. Ein Hauch von Melancholie hängt in der Luft, als ob die Boote Geheimnisse aus längst vergangenen Zeiten bewahren.

Die Szenerie atmet Einsamkeit und doch eine mystische Verbindung zur Natur. Die Boote ruhen da, als ob sie auf den Ruf eines Abenteuers warten, das längst verblasst ist. Die Zeit scheint still zu stehen, während die Wellen weiterhin ihre Lieder singen und die Vögel fern am Horizont ihre Geschichten zwitschern.

Die Boote selbst tragen Spuren der Zeit – abgeblätterte Farbe und verwittertes Holz erzählen von vergangenen Reisen. Vielleicht sind sie Relikte längst vergangener Erlebnisse oder Wünsche, die nie erfüllt wurden. Die Stille wird nur vom leisen Klatschen der Wellen unterbrochen, und die Seevögel kreisen majestätisch am Himmel.

Es ist ein Ort der Sehnsucht und der Träume, an dem die Grenzen zwischen Realität und Imagination verschwimmen. Man könnte sich vorstellen, dass in der Dämmerung geheimnisvolle Geschichten aus der Tiefe der Meere aufsteigen und die Boote in eine Welt jenseits des Sichtbaren entführen. Der flache Strand wird zur Bühne für eine zeitlose Erzählung, in der die Boote die Hauptfiguren einer poetischen Saga sind, die nie enden wird.

Die Hügel des Wynentals oberhalb Gränichen

Blick vom Häbiger richtung Funden, im Hintergrund der Loggen und dahiter die Lägern

In den Hügeln des Wynentals verwandelt sich die malerische Landschaft im Herbst in ein atemberaubendes Gemälde aus warmen Tönen und melancholischer Schönheit. Die Wiesen, die einst in sattem Grün erstrahlten, nehmen nun die Farben des Sonnenuntergangs an. Goldene und rote Blätter, von den Bäumen herabfallend, legen sich wie ein sanfter Teppich über die Grashalme, und die Luft ist erfüllt von ihrem rustikalen Duft.

Die Wälder, die das Tal umrahmen, erleben einen stillen Wandel. Die Blätter, die einst im sommerlichen Grün glänzten, verwandeln sich in ein Kaleidoskop von Rottönen, Ocker und Bronze. Die Bäume, deren Äste nun kahl emporragen, zeichnen filigrane Muster gegen den Himmel, während die letzten Sonnenstrahlen des Tages durch die Blätter hindurchschimmern.

Beim Erklimmen der Hügel eröffnet sich ein Panorama, das die Farbpalette des Herbstes in ihrer vollen Pracht zeigt. Die Wiesen sind nun in warmen Orangetönen und erdigen Brauntönen getaucht, als ob die Natur selbst den Abschied vom Sommer zelebriert. Die Stille wird nur durch das Rascheln der trockenen Blätter und das gelegentliche Zwitschern der Vögel durchbrochen, die sich auf die Reise gen Süden vorbereiten.

Es ist eine Zeit der Veränderung, eine Periode, in der die Natur sich auf den kommenden Winter vorbereitet. Doch in diesem Abschied liegt eine eigene Schönheit. Die Hügel des Wynentals, gehüllt in das warme Licht des Herbstes, strahlen eine ruhige Gelassenheit aus. Hier findet man die Poesie des Verfalls, die in jedem fallenden Blatt und in jeder verblassten Blume ihren Ausdruck findet.

Die Hügel des Wynentals im Herbst sind nicht nur ein Anblick, sondern eine Sinneserfahrung, die die Vergänglichkeit des Lebens zelebriert und gleichzeitig die Hoffnung auf einen neuen Frühling in sich trägt.