Bruce Jackson

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FOH Bruce Springsteen mit Bruce Biografie und viele Info
Bruce Jackson -1978 Darkness Tour mit Photos mit CBA 32
Article 1978 Tour with the

Bruce Robert Jackson (3. Juni 1949 – 29. Januar 2011) war ein australischer Tontechniker, der das australische Audio-, Licht- und Bühnenbauunternehmen JANDS mitbegründete. Er schloss sich dem amerikanischen Tournee-Tontechniker Roy Clair an und mischte in den 1970er Jahren Konzertmonitore für Elvis Presley. Mit Clair Brothers, einer Firma für Konzertbeschallung, entwarf Jackson Audioelektronik, darunter ein maßgeschneidertes Mischpult. Ab 1978 tourte Jackson ein Jahrzehnt lang als Techniker der Band von Bruce Springsteen und nutzte dabei die Soundsysteme von Clair Brothers. Durch eine geschäftliche Beteiligung an Fairlight CMI in Sydney lernte Jackson die digitale Audiotechnik kennen und gründete daraufhin das digitale Audiounternehmen Apogee Electronics in Santa Monica, Kalifornien, wo er zu dieser Zeit lebte. Nachdem er seinen Anteil an Apogee verkauft hatte, gründete Jackson zusammen mit Roy und Gene Clair ein Joint Venture, das das Clair iO, ein Lautsprechermanagementsystem zur Steuerung komplexer Konzertsysteme, hervorbrachte. Jackson machte das Unternehmen mit Hilfe von Dave McGraths Lake Technology kommerziell. Dolby Laboratories kaufte die Technologie und gründete Dolby Lake mit Jackson als Vizepräsident. 2009 erwarb Lab.gruppen die Marke. Jackson wurde 2005 mit dem Parnelli Innovator Award für seinen erfinderischen Lautsprecher-Controller ausgezeichnet.

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Ich durfte Bruce zwei mal treffen, anlässlich von Bruce Springsteen Konzerten in Zürich und Basel in den 1990 er Jahren. Das eine Mal mit anschliessendem Bier in der Bar des Dolder Hotels. Dabei machte er mir und einem Kollegen ganz informell ein Jobangebot. Leider zum falschen Zeitpunkt, ich hatte das Audio-Business bereits hinter mir gelassen und in die Informatik gewechselt.

Johnny mit seiner Gitarre

Die Zeichnung zeigt einen einsamen Blues-Gitarristen mit einer Gibson Les Paul Studio Gitarre in einem schlichten Raum. Der Gitarrist steht aufrecht mit dem Körper etwas nach vorne geneigt, als wäre er tief in seine Musik vertieft.

Die Gibson Les Paul Studio Gitarre ist im Mittelpunkt der Szene, ihr massiver Korpus und ihr markanter Cutaway sind deutlich erkennbar. Die Zeichnung fängt die Details des Holzes und die glänzende Oberfläche der Gitarre ein, während sie vom sanften Licht im Raum beleuchtet wird.

Sein Gesichtsausdruck zeigt Konzentration und Gefühl, während er in die Saiten seiner Gitarre eintaucht und die Melancholie des Blues ausdrückt.

Im Hintergrund des Raums sind einige einfache Details zu sehen, wie eine leere Wand oder ein paar wenige Möbelstücke, um die Einsamkeit und Intimität der Szene zu unterstreichen. Ein Fenster lässt sanftes Licht hereinfallen und schafft eine warme Atmosphäre im Raum.

Die Zeichnung fängt durch Schattierungen und Lichteffekte die Stimmung des Blues ein, mit einem Hauch von Melancholie und Sehnsucht, die in der Luft liegt.

Insgesamt strahlt die Szene eine tiefe Verbindung zur Musik aus, während der Gitarrist allein mit seiner Gibson Les Paul Studio Gitarre im Raum steht, um seine Gefühle und Gedanken durch die Musik auszudrücken.

Stingray Bass – Sterling by MusicMan

Irgendwann im 1978 in Aarau …

… habe ich im Musikhaus Pastorini den Music Man Katalog mitgenommen. Und ich habe diesen Katalog in- und auswendig gekannt, und immer von diesen „besseren“ Fender Instrumenten geträumt.

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Heute habe ich denStingray Bass geliefert bekommen, Sterling by Music Man

Stingray Bass

Im Jahr 1965 hatte Leo Fender die von ihm in den späten 1940er-Jahren mitgegründete Firma Fender Musical Instruments an den Konzern CBS Corporation verkauft und hatte dabei eine Vertragsklausel unterschrieben, die es ihm für die Dauer von zehn Jahren verbot, als gewerblicher Musikinstrumentenhersteller tätig zu werden. Zwei seiner Mitarbeiter, Forrest White und Tom Walker, verließen ebenfalls die Firma Fender und gründeten ein eigenes Unternehmen mit dem Namen Musitek, das nach einigen Umbenennungen im Jahre 1974 Music Man genannt wurde. Die ersten unter der Marke Music Man verkauften Produkte waren Gitarrenverstärker. Stiller Teilhaber war Leo Fender, der aufgrund der Vertragsklausel nicht öffentlich in Erscheinung treten durfte. Nachdem die Klausel im Jahre 1975 ausgelaufen war, wurde Leo Fender zum Music-Man-Geschäftsführer.

Geschichte und Design des Modells

Im Jahr 1976 brachte Music Man das E-Bass-Modell StingRay (deutsch: Stachelrochen) heraus, das von Leo Fender, Tom Walker und Sterling Ball entworfen worden war. Nach dem 1971 vorgestellten Alembic Series I war der StingRay der zweite E-Bass mit einer aktiven Klangregelung – das heißt, der Bass hat einen Vorverstärker eingebaut, der von einer 9-Volt-Batterie gespeist wird.

Ein Novum des StingRay waren die asymmetrisch in 3:1-Verhältnis angeordneten Stimmmechaniken auf der Kopfplatte, einziger Beitrag von Forrest White zum Design des Modells. Der praktische Zweck dieses Entwurfsdetails war ursprünglich die Beseitigung eines Klangproblems: Die Fender-typische Anordnung der Mechaniken in einer Reihe auf einer Seite der Kopfplatte führt dazu, dass die Diskant-Saiten der Instrumente in flacherem Winkel und daher mit niedrigerem Andruck über den Sattel geführt werden als die Bass-Saiten. Die Folge sind schwächer klingende Töne (engl.: soft spots oder dead spots) in einigen Lagen des Griffbretts. Aus diesem Grund haben frühere von Fender entworfene Gitarrenmodelle für die Diskant-Saiten einen oder zwei Saitenniederhalter (engl.: string tree) auf der Kopfplatte. Beim StingRay waren der fünfte und sechste Bund der hohen G-Saite betroffen. Das Verlegen der Stimmmechanik nur der G-Saite auf die andere Seite der Kopfplatte löste das Problem auf eine neue Art.

Ein weiteres Merkmal des StingRay mit hohem Wiedererkennungswert ist das ovale Schlagbrett (Pickguard) aus Kunststoff, das auf der Vorderseite des Korpus aufgeschraubt ist. In das Schlagbrett versenkt eingelassen sind die elektromagnetischen Tonabnehmer des Instruments. Der Humbucker-Tonabnehmer des StingRay mit seinen acht offenliegenden, großen Polkappen wurde zum Design-Klassiker und wird in Fachkreisen bis in die Gegenwart als „MM-Typ“ bezeichnet. Ebenfalls charakteristisch für das Design des Modells ist die Form der metallenen, verchromten Trägerplatte mit Drehreglern (Potentiometer) für Lautstärke und Klang sowie einer Buchse für den Klinkenstecker des Gitarrenkabels. Der Umriss dieser ebenfalls auf der Vorderseite des Korpus aufgeschraubten Platte ähnelt entfernt dem eines Bumerangs.

Der StingRay hat jedoch auch mehrere als „traditioneller“ angesehene und seit Einführung des E-Gitarren-Modells Fender Telecaster im Jahr 1950 als typisch für Leo Fender geltende Design-Merkmale. Dazu gehören der aus Erlenholz oder Eschenholz gefertigte Korpus, der aus Ahornholz bestehende Hals mit einem Griffbrett aus Ahorn oder Palisander sowie die geschraubte Hals-Korpus-Verbindung.

Modifikationen

Im Laufe der Jahre wurden beim StingRay einige Modifikationen vorgenommen: War das ursprüngliche Modell mit einem einzelnen, doppelspuligen Tonabnehmer (englisch: Humbucker) ausgestattet, gibt es seit 1978 auch eine Version mit einem zusätzlichen Humbucker (ursprüngliche Modellbezeichnung: Sabre)[1] und seit einiger Zeit eine Version mit einem zusätzlichen einspuligen Single-Coil-Tonabnehmer. Die anfänglich zweibandige Klangregelung (engl.: Equalizer) kann heute wahlweise durch ein drittes Frequenzband erweitert werden.[3]

Die Bauteile des Vorverstärkers wurden 1978 leicht verändert, was einen klareren und „funkigeren“ Ton bewirkte. Außerdem wurde der Vorverstärker in schwarzes Plastik eingegossen, um Plagiate zu erschweren. Im selben Jahr wurden die dünnen Bundstäbchen im Griffbrett durch Jumbo-Bundstäbchen ersetzt.

Nachdem es bei den frühen Modellen Probleme mit der Stabilität des Halses gegeben hatte, wurde 1980 ein „Cutlass“ genanntes Modell mit einem Graphit-Hals angeboten. Statt der Dreifach-Verschraubung des Halses gab es seitdem eine Vierfach-Verschraubung, heute werden sechs Schrauben verwendet.  Außerdem wurde die „String-thru-body“-Konstruktion, bei der die Saiten durch den Korpus geführt werden, aufgegeben.

Die Brücken früherer Modelle hatten einstellbare Dämpfer für die Saiten. Diese mussten für jede Saite einzeln hochgeschraubt werden. Die Schrauben dafür lagen direkt unter den Saiten und waren daher nicht leicht zu erreichen. Dadurch war es nicht möglich, schnell zwischen gedämpftem und ungedämpftem Klang hin- und herzuwechseln, weshalb diese Option in der Praxis wenig Anwendung fand. Auch um Verletzungen der Finger durch die Metallteile zu verhindern, wurde ab 1992 auf diese Ausstattung verzichtet. Sie war zunächst noch nachrüstbar, bis die Kombination aus Steg und Saitenhalter (engl.: Bridge) schließlich 1996 verkleinert wurde.

Im Jahr 1984 wurde die Firma Music Man von der Ernie Ball Incorporation übernommen. Im Zuge dessen wurde die Korpusform des StingRay ergonomischer gestaltet, und die Instrumentenhälse wurden zunächst matt, später gar nicht mehr lackiert.[5] Im Jahr 1987 wurde eine fünfsaitige Version des Modells eingeführt.

Im Jahr 2010 wurde die Serie „Classic-Collection“-eingeführt, die eine fast hundertprozentige Neuauflage der frühen StingRays darstellt. Lediglich die Halsspannstab-Einstellschraube am korpusseitigen Ende des Halses, eine 6-Schrauben-Halsbefestigung und der Saitenniederhalter auf der Kopfplatte (engl.: Stringtree) auf der A- und D-Saite (statt wie zuvor auf D und G) sind Zugeständnisse an die Moderne. Das Modell ist unter der Bezeichnung StingRay 5 auch als Fünfsaiter erhältlich.