In der Malerei spielen Farben eine immens Rolle, weshalb ich hier eine kleine Betrachtung über Farben mache.

Natürlich kenne auch ich die Aussage, dass Männer nur sechzehn Farben unterscheiden können, währenddem Frauen ein viel grösseres Spektrum wahrnehmen. Aus meiner Sicht ist das jedoch nicht so. Was vermutlich zu dieser Wahrnehmung führt, ist die Fähigkeit, Farben zu benennen. Ja, es ist wahr, ich kann den Farben mit denen ich arbeite, nur beschränkt schöne Namen geben. Warum das so ist? Vielleicht weil Farben für mich eigentlich meist Übergänge sind, das bedeutet Mischungen und Aufhellungen, speziell in der Aquarellmalerei.

Hier mal ein Blick auf meine Farben und das Zubehör...

Aquarell Farben und Zubehör

Wie man sieht, eine ganze Auswahl von Farben und Nuance, nur hatte ich bisher noch nie das Bedürfnis, diese Farben explizit zu benennen. Warum auch, ich male damit und muss niemandem sagen, welche Farbe wie heisst. 

Interessanterweise beeinflusst mich die Umwelt, das Wetter und die Jahreszeit sehr bei der Auswahl der Farben beziehungsweise bei der Gestaltung und Nuancierung der Bilder. So entstehen im Winter eher kühle, winterliche Aquarelle, im Sommer wird es eher blumig und fröhlich.

Natürlich habe ich auch ein mal auf Google weiter gesucht nach dem Thema der Farben und bin fündig geworden. Anbei einige äusserst interessante Verweise auf weiterführende Betrachtungen und Informationen.

Unterschiedliche Farbwahrnehmung aus Marketingsicht

Unterschiede in der Wahrnehmung nach Geschlechtern

Für mich als Maler sind Farben vor allem Arbeitsmittel zum Zweck. Und ich spiele gerne mit Farben um Stimmungen auszudrücken und Eindrücke wiederzugeben. Das ist gerade das schöne an der Malerei, man kann und darf etwas unterschiedlich herausarbeiten. Die Wirkung ist dann jeweils ganz unterschiedlich und der Endruck variiert. Dem einen gefällt es, dem anderen nicht.